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Auehof

Nera Verzasca Ziegen

Durch Zufall haben wir 2016 bei einem uns bekannten Gänsezüchter die Nera Verzasca Ziege entdeckt. Da der Halter diese abgeben wollte, haben wir kurzer Hand entschlossen, die Tiere zu übernehmen. In einer Nacht und Nebelaktion richteten wir unseren alten Kuhstall Ziegen freundlich ein, so das einen Tag vor Weihnachten 2016 der Bock und die beiden Ziegen bei uns einziehen konnten.
Wir erfreuen uns an ihrem zutraulichen und charakterstarkem wesen und erlebend die Alttiere als fürsorgliche Eltern. Die Tiere werden im Herdbuch geführt und nehmen an den Sanierungsprogrammen, wie unter anderem CAE und Pseudotuberkulose teil.
Eingesetzt werden die Tiere zur Landschaftspflege.

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Die Nera Verzascaziege ist mit ca. 1233 Herdbuch geführten Tieren die seltenste der offizell anerknnten Schweizer Ziegenrassen und hier zu Lande eine wahre Rarität.Die wiederstandsfähige, kräftig gebaute, schwarze (Italienisch nera; schwarze) Gebirgsziege stammt aus dem ursprünglich Verzascatal und ist heute überall im Kanton Tessin und den angrenzenden Staaten des südlichen Alpenraums verbreitet. Ihr Vorzug besteht in ihrer Eignung für eine traditionelle, regionstypische Haltungsform, bei der die Ziegen einen Teil des Jahres völlig frei in den oberen Gebirgsregionen verbringen. Sie gilt als robusteste Ziegenrasse im Alpenraum.
Der Schweizer Ziegenzuchtverband führt die Nera Verzascaziege als gefährdete Rasse

Die Nera Verzascaziege ist eine großramige Ziege (Wiederristhöhe: Ziegen 80 cm 60 kg, Böcke 90 cm 80 kg) mit kräftigen Gliedmaßen, großen Hornern und muskulösem Körperbau. Alle Tiere haben Bärte. Obwohl das reinschwarze, glatte Fell kurz ist, besitzen nera Verzascaziegen seine sehr hohe Kältetolleranz, da sie im Winter dichte Unterwolle ausbilden.

Das Wesen der sehr ursprüngliche Ziegenrasse, zeigt viele der Instinkte ihrer wilden Vorfahren. Dazu gehört ein stark ausgeprägter Herdentrieb, ein sehr hoher Bewegungsdrang und eine Vorliebe für steiles Gelände. Für die Haltung ist ein gutes Verhältnis zwischen Ziegen und Besitzer unabdingbar.

Sie gilt als Zwei-Wege-Ziege, da sie sowohl in der Milch- als auch in der Fleischproduktion nennenswerte Erträge abwirft.

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Juli

Leiter/in

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